SCHÖNHEITS-OP SCHADENERSATZ

Wann kommt bei einer Schönheits OP Schadenersatz in Betracht? Die sogenannten Schönheitsoperationen stellen eines der am schnellsten wachsenden Tätigkeitsfelder von Ärzten hierzulande dar: Pro Jahr finden in Deutschland nach Schätzungen rund 500.000 dieser Operationen statt – Tendenz steigend. Schönheitsoperation heißt, dass die Operation ohne medizinische Indikation erfolgt und allein kosmetischen, verschönernden Zwecken dient. Zu den bekanntesten Beispielen zählt die Brustvergrößerung. Das bedeutet nicht, dass diese Operationen ein überflüssiger Luxus sind. In vielen Fällen treibt echter Leidensdruck die Patienten zu einem kosmetischen Eingriff.

Umso tragischer ist es, wenn das erwünschte Ergebnis ausbleibt – oder die Patientin oder der Patient sogar durch einen Behandlungsfehler geschädigt wird. Wann besteht Anspruch auf Schadenersatz? Zur Beantwortung dieser Frage ist es empfehlenswert, möglichst frühzeitig einen fachkundigen Anwalt zurate zu ziehen. Dr. Rauhaus Rechtsanwälte kann Ihnen hier helfen. Dr. jur. cand. med. Rauhaus verfügt als Anwalt für Medizinrecht über mehr als elf Jahre Erfahrung in der Vertretung medizingeschädigter Patienten. Ich helfe Ihnen, Ihre rechtmäßigen Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld durchzusetzen. 

ANTWORTEN ZUM SCHÖNHEITS-OP SCHADENERSATZ

Entscheidend für einen Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld ist, ob ein Behandlungsfehler vorliegt. Das bedeutet, der Arzt muss gegen die Regeln der ärztlichen Kunst verstoßen und dadurch einen Schaden verursacht haben. Falls das Ergebnis eines Eingriffs nicht den genauen Erwartungen der Patientin oder des Patienten entspricht, liegt nicht automatisch ein Behandlungsfehler vor. Ein Beispiel wäre eine Brustvergrößerung, bei der die Patientin mit der Größe nach der Operation noch nicht zufrieden ist.

Behandlungsfehler müssen nicht immer während der Durchführung einer Operation erfolgen. Im Rahmen einer Schönheitsoperation sind sogenannte Aufklärungsfehler häufig. Da kosmetische Eingriffe nicht medizinisch notwendig sind, gelten hier besonders strenge Anforderungen an die Aufklärung der Patienten über alle mit einem Eingriff verbundenen Risiken. Kommt ein Arzt dieser Aufklärungspflicht nicht ausreichend nach, können Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld entstehen.

Eine Besonderheit, die sich ebenfalls aus der rechtlichen Sonderstellung von Schönheitsoperationen ergibt: In bestimmten, schweren Fällen von Ärztepfusch kann eine strafrechtlich relevante Handlung vorliegen. Das ist der Fall, wenn ein Arzt wissentlich und objektiv gegen das Wohl einer Patientin oder eines Patienten handelt. Ein Beispiel: Der Arzt müsste aufgrund von bekannten Vorerkrankungen eindeutig von einer geplanten Brustvergrößerung abraten – unterlässt dies jedoch aus reinem Profitstreben. In solchen Fällen kommt eine Entschädigung des Opfers auf Basis des Opferentschädigungsgesetzes infrage.

Sie sehen: Gerade bei Schönheitsoperationen ist die Rechtslage komplex und damit die Einschätzung von möglichem Schadenersatz oft schwierig. Aus diesem Grund ist die Beratung durch einen fachlich versierten und erfahrenen Fachanwalt für Medizinrecht unabdingbar.

Anwalt Dr. jur. cand. med. Rauhaus vertritt seit mehr als elf Jahren medizingeschädigte Patienten. Er ist Fachanwalt für Medizinrecht und Arzthaftsungsrecht. Neben seiner juristischen Qualifikation besitzt er medizinische Fachkenntnisse. Damit gehört er zu einer Handvoll Fachanwälten in Deutschland mit einer entsprechenden Qualifikation. Dr. Rauhaus vertritt jedoch ausschließlich die Patientenseite – damit sind Interessenkonflikte ausgeschlossen. Unterstützt wird Dr. Rauhaus durch ein Netzwerk von erfahrenen Medizinern und Gutachtern, die ihm bei der Einschätzung Ihres Falles und eines möglichen Anspruchs auf Schadenersatz helfen.

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„Außer dem Kampf an der Front hat wohl keine andere Arbeit so viele Opfer gefordert wie die medizinische.“
Karl Marx, deutscher Philosoph, Sozialökonom und sozialistischer Theoretiker